Dokkum – ursprünglich Dockinga – ist eine Stadt mit 13.000 Einwohnern und liegt im Norden der Niederlande, in der Provinz Friesland. Sie wird zum ersten Mal im Zusammenhang mit der Ermordung von Bonifatius urkundlich erwähnt, sein Tod wird heute als Gründungsjahr der Stadt angesehen.

Als fünfte Stadt in der Provinz Friesland bekam Dokkum im Jahre 1298 die Stadtrechte verliehen. Durch die damalige Lage mit Verbindung zur Nordsee war Dokkum von großer strategischer Bedeutung, besonders der Handelsverkehr mit Spanien wurde überwiegend über die Stadt abgewickelt.

Im Jahr 2004 feierte die Stadt ihr 1250-jähriges Bestehen.

Rathaus

Der Kontakt zwischen der Kirchgemeinde Laage und den Christen in Dokkum begann im Dezember 1984 mit einem Brief der Dokkumer, die gern Kontakt zu einer Gemeinde in der DDR aufnehmen wollten. Im April 1985 kam es schon zum ersten Besuch der Dokkumer in Laage.

In den nachfolgenden Jahren besuchten immer öfter kleine Gruppen von Holländern die Laager Gemeinde. Erntedankfeste und Rüsten wurden gemeinsam gefeiert.

Im Mai 1989 gab es für E. Dörp die Möglichkeit, die Dokkumer Partnergemeinde zu besuchen. Im November des Jahres wurden auch Pastor Timm und I. Dörp, die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Laage-Dokkum nach Holland eingeladen.

Nach der Wende mehrten sich die Fahrten von Laage nach Dokkum. Aber auch die niederländische Gemeinde wurde in Laage sehr präsent. Besonders freute man sich in Laage über die Renovierung und Neugestaltung der Sakristei und der Friedhofskapelle durch die Dokkumer.

Im Jahr 2009 feierten Mitglieder beider Gemeinden in Laage die 25-jährige Partnerschaft, die von vielen persönlichen Kontakten geprägt wurde.

 
Zum Seitenanfang